Wenn du die Fehlerbehebung mit Finbooks Intelligence in deinem Profil aktivierst oder sie im Ablauf zur Fehlerbehebung nur für eine bestimmte Verbindung einschaltest, werden fehlende Preise automatisch korrigiert.
In diesem Artikel erfährst du, nach welcher Logik Finbooks Intelligence fehlende Preise behebt, abhängig von der jeweiligen Transaktionsart. Diese Regeln werden nur angewendet, wenn du die Fehlerbehebung an die KI delegierst.
Eingehende Transaktionen
Wenn bei einer eingehenden Transaktion der Preis fehlt, setzt Finbooks Intelligence den Preis auf 0,00 €.
Dies entspricht den steuerlichen Regeln in vielen Ländern, nach denen ein unbekannter Anschaffungspreis mit 0,00 € angesetzt werden muss.
Dieser Ansatz ist steuerlich vorsichtig, da keine potenziell ungenauen Werte verwendet werden. Gleichzeitig bedeutet das, dass beim späteren Verkauf oder einer anderen steuerlich relevanten Veräußerung des Assets der gesamte Verkaufspreis als Kursgewinn behandelt wird.
Ausgehende Transaktionen
Die meisten ausgehenden Transaktionen, bei denen Token aus deiner Wallet gesendet werden, können eine Berechnung von Kursgewinnen auslösen.
Aus diesem Grund kann Finbooks Intelligence hier keinen Preis von 0,00 € ansetzen, da dadurch immer ein künstlicher Kursverlust entstehen würde.
Um steuerlich vorsichtig vorzugehen, versucht die KI daher entweder, einen gültigen Preis zu ermitteln, oder schließt die Transaktion aus der Kursgewinnberechnung aus, um einen fiktiven Verlust zu vermeiden.
Finbooks Intelligence geht dabei wie folgt vor:
Nächstgelegener verfügbarer Preis (±7 Tage): Die KI prüft zunächst, ob innerhalb von sieben Tagen vor oder nach dem Transaktionsdatum ein Marktpreis verfügbar ist, und verwendet den zeitlich nächstgelegenen Preis.
Durchschnittspreis (±20 Tage): Wenn kein Preis gefunden wird, erweitert die KI den Zeitraum auf 20 Tage vor und nach dem Transaktionsdatum und verwendet den Durchschnittspreis aus diesem Zeitraum.
Ausschluss aus der Kursgewinnberechnung: Wenn weiterhin kein Preis verfügbar ist, wird die Transaktion aus der Kursgewinnberechnung ausgeschlossen.
Trade-Transaktionen
Wenn du einen Token gegen einen anderen tauschst, zum Beispiel ETH gegen USDT, benötigen beide Seiten des Trades einen gültigen Fiatwert.
Finbooks Intelligence wendet unterschiedliche Logiken an, je nachdem, ob nur bei einem Token oder bei beiden Token ein Preis fehlt.
Wenn nur für einen der beiden Token ein verlässlicher Marktpreis verfügbar ist, verwendet Finbooks Intelligence diesen als Referenz, um den fehlenden Preis der anderen Seite zu rekonstruieren.
Beispiel: Wenn du 1 ETH gegen 2.000 USDT getauscht hast und nur für ETH ein verlässlicher Marktpreis verfügbar ist, verwendet Finbooks Intelligence den ETH-Preis und berechnet daraus den USDT-Preis so, dass 1 ETH und 2.000 USDT denselben Fiatwert haben.
Wenn für beide Seiten des Trades kein Preis verfügbar ist, geht die KI wie folgt vor:
Nach Preisen suchen: Für beide Token wird zunächst innerhalb von ±7 Tagen rund um das Transaktionsdatum nach Preisen gesucht. Wird kein gültiger Preis gefunden, wird der Zeitraum auf ±20 Tage erweitert. Sind in diesem größeren Zeitraum mehrere Preise verfügbar, wird der Durchschnitt verwendet.
Den zuverlässigeren Token auswählen: Der Token mit den genaueren oder vollständigeren Preisdaten wird zuerst bestimmt, beispielsweise anhand des zeitlich nächstgelegenen Preises oder einer größeren Anzahl verfügbarer Datenpunkte.
Die andere Seite berechnen: Anschließend wird der Preis des anderen Tokens so berechnet, dass der gesamte Fiatwert auf beiden Seiten des Trades übereinstimmt.
👉 Beispiel: Wenn du 1 ETH gegen 2.000 USDT getauscht hast und nur für ETH ein verlässlicher Preis ermittelt werden kann, verwendet Finbooks Intelligence den ETH-Preis und berechnet den USDT-Preis so, dass beide Seiten denselben Fiatwert haben.
